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Das ROSS Journal

  • Autorenbild: Christian Krknjak
    Christian Krknjak
  • 5. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Der Mensch ist das einzige Wesen, das täglich über sich nachdenken könnte – und es meistens nicht tut.


Er steht auf, funktioniert, legt sich wieder hin. Dazwischen: Leben. Oder zumindest etwas, das ihm ähnlich sieht. Ob er dabei in die richtige Richtung läuft, ob er überhaupt weiß, wo diese Richtung liegt – das bleibt, mangels Nachfrage, offen.


Das ROSS Journal stellt diese Fragen. Morgens. Mittags. Abends. In kurzen Übungen, die nicht länger dauern als ein Kaffee – aber nachhaltiger wirken. Es zwingt den Menschen nicht zur Erleuchtung. Es lädt ihn lediglich ein, sich gelegentlich selbst zuzuhören. Was, so stellt man fest, eine erstaunlich ungewohnte Erfahrung sein kann.





Drei Monate fasst ein Heft. Wer ein ganzes Jahr plant – und das ist, bei aller Bescheidenheit, bereits ein Zeichen von Fortschritt – bestellt vier.

Nicht weil der Mensch so kompliziert wäre.


Sondern weil er so konsequent darin ist, sich selbst zu vergessen. Das Journal vergisst ihn nicht. Es wartet. Täglich. Dreimal. Mit einer Geduld, die kein Mensch aufbringt – außer für sich selbst.

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